Isolierverglaste Sauna

Neues aus der Sauna-Welt

 

 

In der Saunawelt hat sich in jüngster Zeit einiges verändert. Geblieben ist der Genuss von wohltuender Wärme und tief greifender Körperentspannung. Nach wie vor ist auch der ­regelmässige Saunagang gegen ­bekannte Erkältungskrankheiten vorteilhaft und fördert die Durch­blutung und Entgiftung über die Haut. Anderseits hat sich die Sauna punkto Design von der puritanischen Holzkiste zur attraktiven Wellness­einrichtung gewandelt.

 

Von Peter Leemann

 

Mann und Frau legen mehr Wert auf die äussere Gestaltung einer schönen Umgebung. Neue Materialien wie Stein und Glasfronten ergänzen mehr und mehr Holz als Grundbaustoff. Nebst der klassisch hoch temperierten und trockenen Finnen-Sauna (90 °C) ist auch die tiefer ­temperierte Soft-Sauna (50 – 60 °C), auch Bio-Sauna genannt, sehr beliebt. Mit den modernen Kombi-Saunaöfen können sowohl die «Trocken-Sauna» als auch die «Soft-Sauna» gewählt werden. Letztere wird besonders von Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen bevorzugt.

 

Innovativ: Infrarotwärme integriert

Ganz anders funktioniert die Anwendung der Infrarotwärme. Schneller als die Sauna ist die Infrarotwärmekabine betriebsbereit, nämlich bereits in fünf bis zehn Minuten. Die innere Wärme wird hier durch die Infrarotstrahlung bewirkt. Die allgemeine Muskelentspannung und Erwärmung wird mitunter von Sportlern für ein «Warm-Up» von Sehnen und Muskeln als ideal empfunden. Die Anwendung erfolgt während nur 20 – 30 Minuten bei 50 – 60 °C. Saunaherstellerin Bürki Saunabau AG hat beispielsweise die ultimative Triplex-Sauna entwickelt, die wahlweise alle drei Anwendungen erlaubt: Finnisch, Soft und Infrarot. Die Sauna-Pionierin von Langnau am Albis hat noch einen drauf gesetzt und die erste Sauna mit Isolierverglasung entwickelt. Weniger Wärmeverlust und tiefere Stromkosten sind das erfreuliche Resultat. Egal, welche wohltuende Sauna wir Körper und Geist gönnen: wenn mit Glasfronten, dann isolierverglast.

 

Für Sauna in Bestform: Touch Screens prüfen

Immer komfortabler wird auch die Bedienung der Wärmesteuerung. Ähnlich wie im Mobil-Markt verdrängen hier Touch-Screen-Steuerungen die herkömmliche Technik. Nicht alles, was als einfach bedienbar angeboten wird, ist es auch. Man sollte sich nicht scheuen, eine Steuerung zu testen. Ist die Menüführung verständlich und logisch, oder gerät man bereits bei der Steuerungsbedienung ins Schwitzen? Weil verbrauchte Luft mit einem erhöhten CO2-Gehalt schwerer ist als sauerstoffreiche Luft, sind eine Entlüftung unterhalb der Liegepritschen und eine Frischluftzufuhr in komfortabler Menge wichtig. Diese schützt vor Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit.

 

Sauna für jedes Budget

Wie so oft, ist auf lange Sicht nicht unbedingt die billigste Sauna die preisgünstigste. Wer selber eine Sauna bauen will, nehme vorzugsweise einen Bausatz von einer namhaften Saunabaufirma. Hier kann man sich notfalls Tipps zum Aufbau holen. Beim renommierten Saunabauer finden sich verschiedene Sonderausstattungen: Dampfdüse für Dampfanwendungen, Farbbeleuchtungen für Farbtherapie oder für eine gewöhnliche, stimmungsvolle Farbbeleuchtung bis hin zum Sternenhimmel. Je nach Standort im Eigenheim fallen oft auch bautechnische Umbauarbeiten für die Stromzufuhr, den Einbau einer Toilette oder eines Tauchbeckens ins Gewicht. Für Masseinbauten, z.B. im Dachgeschoss oder Ausführungen mit Glasfronten empfiehlt sich, die Montage durch einen versierten Hersteller ausführen zu lassen. Damit einem nicht schon die Lieferantenrechnung ins Schwitzen bringt, bieten seriöse Anbieter vorerst eine detaillierte Offerte.  

 

www.saunabau-buerki.ch

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