
- VORSPEISE: Gebratene Riesencrevetten auf Caotina-Dörrtomatenrisotto

- Meta Hiltebrand

- ZWEITE VORSPEISE: Caotina-Surfin-Weissweinsuppe mit Caotina-Blanc-Randenchips

- HAUPTGANG: Lachstranche im Pergament gebacken auf Kürbis-Zwiebel-Gemüse an Safran-Caotinablanc-Sauce

- DESSERT: Apfel-Caotina-Mandel-Kekse
Von Experimenten,
Schokolade und Weihnachten
Die Zürcher Köchin Meta Hiltebrand ist der Shootingstar der Szene. Die 28-Jährige führt ein eigenes Restaurant und ist bekannt für ihre frische, innovative Küche. Exklusiv für attika präsentiert sie ein leckeres Weihnachtsmenü mit Caotina-Schokoladen-Pulver.
Von Urs Huebscher
attika: Sie sind bekannt für ungewöhnliche Rezepte. Hier präsentieren Sie uns z.B. Crevetten und Lachs mit Caotina-Schokoladenpulver. Wie gut passt das?
Meta Hiltebrand: Ob es passt, muss jeder selber entscheiden. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich habe in der Küche meines Restaurants mit Schokoladenpulver experimentiert und fand es super cool. So cool, dass ich es meinen Gästen im Restaurant zum Probieren gab. Und dann machte ich das Rezept fertig. Weisse Schokolade hat den Geschmack von Vanille, die ja klassischerweise perfekt zu Crevetten passt.
Sie kochen gerne mit Honig und Schokolade. Weshalb?
Ich liebe den Kontrast von süss und salzig. Der Honig ersetzt mit seiner eigenen Note den Zucker, sodass er in seinem Geschmack erkennbar ist, zugleich aber auch einen süssen Begleiter darstellt. Die Schokolade ist klassisch für Süssspeisen gedacht. Aber warum nicht Schoggimarroni-Eis machen oder mal ein Stück Fleisch damit marinieren? Ich liebe das Experimentieren und entdecke so immer wieder neue Geschmackswelten.
Sie sind seit Kurzem Botschafterin von Caotina. Haben Sie schon vorher mit Caotina gekocht und gebacken?
Ja! Ich liebe Caotina bereits seit meiner Kindheit. Damals habe ich mir als Snack immer ein Butterbrot mit Caotina-Pulver gemacht. Noch heute ist das mein Lieblingssnack. Zudem mache ich schon seit längerer Zeit ein Schokoladen-Risotto mit Caotina-Pulver. Das kommt bei den Gästen unglaublich gut an.
Woher holen Sie sich Ihre Inspiration für neue Rezepte?
Ich bin ein intuitiver Mensch und schüttle Ideen aus dem Ärmel. Ich liebe es, mit verschiedenen Produkten zu arbeiten. Wenn ich ein neues Produkt in die Hände kriege, kommen die Ideen von alleine. Ich setze diese dann zuerst einmal im stillen Kämmerlein um und teste sie dann an meinen Gästen. So weiss ich ziemlich schnell, was allgemein gut ankommt oder was nur in meinem Kopf Spass macht und schmeckt. Inspirationen hole ich mir überall und jederzeit. Wenn ich mit meinem Mini durch die Gegend flitze, beim Einkaufen oder beim Spazieren. Wer die Umgebung aktiv wahrnimmt, sieht mehr als der, der sie als selbstverständlich betrachtet.
Bald ist Weihnachten – für viele Leute auch ein grosser Stress. Was raten Sie den Gastgebern, damit sie entspannt ihre Gäste empfangen können?
Entspannt ist es, ehrlich gesagt, nie, wenn man für viele Gäste kocht. Ausser man bestellt einen Starkoch. Dieser übernimmt dann die Arbeit und die Gastgeber können entspannt geniessen. Ansonsten ist eine perfekte Vorbereitung das A und O. Und das, was man kocht, sollte man gut können. Experimentieren für viele Gäste ist zu waghalsig. Also lieber zu Klassikern greifen und damit richtig punkten.
Haben Sie noch einen Tipp fürs gelungene Weihnachtsessen?
Das Wichtigste ist das Zusammensein. Und nicht der Geschenkberg oder das teure Essen. Also lieber etwas Zeit haben für die Familie und Freunde als ein aufwändiges Gekoche. Toll finde ich, wenn alle zusammen kochen oder jeder einen Gang mitbringt. So muss und kann jeder etwas beitragen und mit Stolz sein eigenes Rezept präsentieren.
Was soll man zu Ihren Gerichten trinken?
Ich liebe Champagner oder auch Prosecco. Gerne gespritzt mit Apérol. Danach ein guter Tropfen Wein. Da bevorzuge ich den Minimum von Rafael Cambra – den habe ich auch im Restaurant auf der Karte.
Wie feiern Sie persönlich Weihnachten und Neujahr?
Im Kreise der Familie essen alle zusammen bei einem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum bei meiner Mutter. Das ist Tradition. Was ich an Silvester mache, weiss ich noch nicht. Eventuell habe ich mein Restaurant offen und feiere mit meinen Gästen. Oder ich unternehme etwas Romantisches mit einem Freund.
Kochen Sie auch privat oder lassen Sie sich lieber einladen?
Eingeladen werde ich sehr selten, das liegt wohl an meinem Beruf. Viele Freunde haben Angst, sich zu blamieren. Das verstehe ich und freue mich umso mehr auf einen einfachen Spaghetti-Abend oder ein Fondue am Kamin. Gutes Essen muss nicht immer kompliziert sein.
Wie sehen Ihre Pläne fürs nächste Jahr aus?
Da verrate ich lieber noch nicht zu viel, sonst gehen die Pläne, Wünsche und Träume nicht in Erfüllung. Ich kann aber verspreche, dass ich weiterhin fleissig bin und viele neue leckere Gerichte kreiere.
Infos
Während Meta Hiltebrand die Kochschule besuchte, kochte sie sich im Vier-Sterne-Hotel Rigihof und Restaurant Bauhaus in Zürich hoch. Später arbeitet sie im Château Mosimann und im Hotel Restaurant Widder, bevor sie die Küchen des VIP-Clubs Haute und dem Restaurant Monte Primero in Zürich erklomm. Einem grossen Publikum bekannt wurde Meta Hiltebrand als TV-Köchin auf Tele Züri und weiteren Lokalsendern. Seit März 2011 führt die Kochbuch-Autorin ihr Restaurant «Meta’s Kutscherhalle» in Zürich. 2011 hat sie ein Kochbuch auf den Markt gebracht: «Meta kocht».www.metas-kutscherhalle.ch;
www.caotina.ch



