Wenn Cleo nicht gerade von der nächsten Einkaufstour träumt, dann von ihrem grossen Berufswunsch Polizistin.

Das multi­kulturelle Zürich hat ein ­Gesicht: Cleo Heuss

 

Sie war Kandidatin Nummer eins und trägt nun die Krone. Die neue Miss Zürich ­repräsentiert als Halbghanaerin die multikulturelle Seite Zürichs.

 

Von Urs Huebscher

 

Am 06. Mai wurde die neue Miss Zürich im Club Escherwyss gekürt. Die exotische Schönheit Cleo Heuss tritt in die Fussstapfen von Nathalie Raguth.

Überzeugt hat die 18-Jährige sowohl in Street-Wear als auch in Bikini und eierfarbenem Abendkleid mit ihrem zauberhaften Lachen und ihrer natürlichen Ausstrahlung. Geboren wurde die Tochter eines Schweizers und einer Ghanaerin  am 25. April 1993. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte die dunkelhaarige Städterin in Accra, der Hauptstadt Ghanas. Seit ihrer Einschulung lebt sie in Zürich. Aus dem Süden mitgebracht, hat sie Twi, die Sprache ihrer Mutter, welche die Zürcherin noch immer gerne spricht. Und ihre aufgestellte und lebensfrohe Art. Lachen ist der exotischen Schönheit  wichtig. – Mit der Einstellung hat sie wohl auch die Jury überzeugt und wird nun als amtierende Miss Zürich allerhand zu lachen haben.

Wenn Cleo nicht gerade in der Schule oder am Arbeits- platz ist, widmet sie sich am liebsten ihren Hobbys – zum Beispiel Snowboarden oder Fussball spielen. Sie mag es aber auch rasanter, auf dem Motorrad. Neben den Motorradtouren dreht sie gerne auch mal Shoppingtouren. Und wenn die Affoltnerin nicht gerade vom nächsten Einkauf träumt, dann von ihrem grossen Berufswunsch Polizistin. Deshalb will sie auch nach dem Abschluss ihrer Berufslehre eine Ausbildung bei der Kantonspolizei in Angriff nehmen.  

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