Miriam Rickli





Miriam Rickli

Mit der Lizenz zum Wettern                    

Sie ist ausgebildete Staatsanwaltsgehilfin, präsentiert das Wetter im Fernsehen, Radio und Internet und moderiert wöchentlich die Sendung «Usflug» bei Tele Top. In einer ­inoffiziellen Hitparade wird sie als ­attraktivste Wetterkönigin der Schweiz gehandelt. Wir sprachen mit der sympathischen ­Newcomerin.

 

Von Urs Huebscher

 

attika: Wer ist Miriam Rickli?

Miriam Rickli: Ich bin ein vielseitiger Mensch. Darum ist meine aktuelle Sendung «Usflug» das perfekte Format für mich, da ich mich darin Woche für Woche entfalten kann. Ich entscheide, was wir machen und was nicht. Für die Sendung stürze ich mich in zahlreiche Abenteuer. Auch im Privatleben liebe ich Sport, Action und Adrenalinkicks. Seit ich in Zürich wohne, brauche ich als Ausgleich die Natur und auch die Berge. So fahre ich wöchentlich mit dem Fahrrad oder den Inline-Skates einmal um den Greifensee. Ich bin aber auch sehr viel in den Bergen, beispielsweise mit dem Mountainbike. Kürzlich war ich ein Wochenende auf einer Alp: Wandern, Melken und alles, was dazugehört. 

 

Ihr Werdegang?

Ich bin behütet auf dem Land aufgewachsen und habe praktisch nichts mitbekommen von Zürich. Ich bin ausgebildete Staatsanwaltsgehilfin und arbeitete fünf Jahre in diesem Beruf. Als ich an den Miss Schweiz-Wahlen teilgenommen habe, habe ich mir eigentlich gar nicht viel dabei gedacht. Ich landete auf dem sechsten Platz, kam mit den Medien in Kontakt und bin so auf diese «Schiene» geraten. Damals habe ich erwähnt, dass ich gerne als Moderatorin arbeiten würde. Kurz darauf hat sich Peter Wick von MeteoNews gemeldet und so nahm alles seinen Lauf. Ich stellte mich der Herausforderung als Moderatorin. Mittlerweile moderiere ich bei diversen Fernseh- und Radiosendungen (Anm. d. Red.: Tele Top, Tele 1, TVO, Tele M1, Star-TV, Radio Energy und Radio Top). 

 

Ihre Zukunftspläne?

Da habe ich schon Ideen. Mich würde zum Beispiel die Schauspielerei reizen. Eine kleine Rolle in einem Film wäre toll. Und ich würde gerne die Sendung «SF unterwegs» oder «Fernweh» moderieren.

 

Sie arbeiten aber auch als Model, oder?

Ja, das mache ich auch ab und zu. Die Vielseitigkeit macht meinen Beruf aus. Das macht Spass. 

 

Was war in Ihrer Sendung «Usflug» bisher das grösste Abenteuer?

Alles, was Action beinhaltet. In guter Erinnerung sind mir mein Fallschirmsprung und die Fahrt auf der Bobbahn St. Moritz geblieben. Ich habe schon extrem vieles ausprobiert, aber es gibt noch mehr, was ich machen will. Daher bin ich froh, dass ich die redaktionelle Arbeit selber mache. So wird es mir nie langweilig.

 

Was wollten Sie als kleines Mädchen werden?

Waldkindergärtnerin. Ich liebe eben die Natur.

 

Hat sich Ihr Leben, seit Sie im TV präsent sind, verändert?

Ich als Person habe mich sicher nicht verändert. Meine Freunde sind immer noch meine Freunde. Es gibt aber zahlreiche positive Nebeneffekte wie Kleider- oder Autosponsoring, die sicher in gewissem Mass Einfluss auf mein tägliches Leben haben.

 

Wenn man Sie als VIP bezeichnet, stört Sie das?

Ich selber zähle mich überhaupt nicht zu den VIPs. Für mich ist beispielsweise Roger Federer ein VIP. Umso mehr staune ich manchmal, wenn ich erkannt werde, dass mein Gegenüber völlig nervös ist.

 

Gibt es einen Prominenten, den Sie gerne kennenlernen möchten?

Roger Federer. Er hat so viel erreicht und ist auf dem Boden geblieben.

 

Was macht Sie besonders stolz?

Dass ich ein Landei bin, darauf bin ich eigentlich stolz. Mir gefällt, wie ich aufgewachsen bin. Seit ich in Zürich wohne, muss ich feststellen, dass die Wertvorstellungen hier ganz anders sind als auf dem Land. 

 

Welche Rolle spielt Geld in Ihrem Alltag?

Geld braucht man, darauf fixiert bin ich aber nicht. Ich brauche keinen Luxus, um es schön zu haben. Ich gehe auch gerne mal campieren.

 

Haben Sie Vorbilder?

Ja, meine Mutter.

 

Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben?

Auf jeden Fall Gesundheit.

 

Ihr Lieblingsessen?

Sushi.

 

Wenn Sie nicht arbeiten...

Geniesse ich das Leben.

 

Ihre Macke?

Ich bin ein richtiger Zwirbel.